Kultusministerin Eisenmann besucht TV Rottenburg
  31.07.2020

Kindersport, Volleyball und die Corona-Folgen standen im Mittelpunkt des Besuchs von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann beim TV Rottenburg im Sportpark 18-61.

Zur Sommertour der Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann gab’s beim TV Rottenburg das passende Programm: Beachvolleyball. Auf allen Feldern beim Sportpark 18-61 wurde bei herrlichem Sommerwetter trainiert und der TVR präsentierte seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Auch die Schattenseiten wurden angesprochen: Durch die Corona-Krise hat der TV Rottenburg sein sportliches Aushängeschild – die 1. Volleyball-Bundesliga – aus finanziellen Gründen aufgeben müssen. „Den Nachwuchs wollen wir weiterhin bestmöglich fördern“, versprach der 1. Vorsitzende Klaus Maier und erntete dafür Zustimmung von der Sportministerin. Sie sprach sich dafür aus, bei allen künftigen Schritten aus der Krise die Sportarten gleichermaßen zu berücksichtigen. „Es darf keine Lex Fußball geben“, so Dr. Eisenmann. Das dürfte auch die Kinder freuen, die bei der nächsten Station zu sehen waren: In der Bewegungslandschaft im Sportpark 18-61 ist erst seit Kurzem wieder der Betrieb erlaubt. Susanne Eisenmann konnte sich zusammen mit Oberbürgermeister Stephan Neher ein Bild davon machen, wie groß der Bewegungsdrang der Kinder in dieser spannenden Umgebung ist. Die Corona-bedingte Pause war den Kindern anzumerken, berichtete die Kindersport-Abteilungsleiterin Stephanie Nissel. Auch TVR-Trainerikone Hans Peter Müller-Angstenberger machte diese Beobachtungen beim Volleyball-Nachwuchs: „Da fehlte Körperspannung und da waren auch einige Pölsterchen, die die Kinder vorher nicht hatten.“ Er warnte davor, bei aller notwendigen Digitalisierung die körperliche Dimension nicht zu vernachlässigen. „Kinder brauchen Bewegung“ – in diesem Punkt waren sich alle einig. Im Gespräch mit der Vereinsführung des TV Rottenburg wurden die aktuellen Probleme umrissen: finanzielle Einbußen durch Corona im sechsstelligen Bereich, Probleme beim Wiedereinstieg in die Schulkooperationen und viele Fragezeichen für den zukünftigen Wettkampfbetrieb. Dr. Eisenmann sprach sich für praktikable Lösungen aus und sagte zu, die aufwändigen Dokumentationspflichten nicht weiter zu verschärfen. Am Ende dankte der TVR-Vorsitzende Klaus Maier für ein „offenes und ehrliches Gespräch“, bei dem der TVR einige Wünsche mitgeben konnte und eine sehr schlagfertige und sportinteressierte Kultusministerin erlebte.



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